Magnesium
Magnesium hat physiologische Funktionen bei der Knochenbildung und beim Muskelstoffwechsel. Magnesium ist neben Calcium, zu dem es eine physiologische Gegenspielerfunktion einnimmt, am Aufbau und an der Erhaltung des Skelettsystems und der Zähne entscheidend beteiligt. Weiterhin steuert es Muskel- und Nervenfunktionen. Bis heute sind bislang etwa 300 Enzyme bekannt, die für ihre Aktivität Magnesium benötigen. Vor allem im Energiestoffwechsel wird Magnesium benötigt.
Die tägliche Zufuhrempfehlung an Magnesium wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für Jugendliche ab dem 13. Lebensjahr und für Erwachsene mit 300-400 mg angegeben. Dabei ist zu beachten, dass Männer, wegen der größeren Skelettmasse, etwas mehr als Frauen benötigen. Für Kinder bis 4 Jahre werden 80 mg und bis 13 Jahre 120-250 mg empfohlen. Schwangere sollten 310 mg, Stillende 390 mg täglich zu sich nehmen. Bei folgenden Personen kann ebenfalls ein zusätzlicher Bedarf an Magnesium bestehen: Sportler, bei denen viel Magnesium durch den Schweiß verloren geht; Diabetiker, die über den Urin vermehrt Magnesium ausscheiden; sowie ältere Menschen, die häufig nicht genug trinken. Auch bei erhöhtem Alkoholkonsum besteht ein höherer Bedarf an Magnesium.
Magnesium + Calcium
Für Energiestoffwechsel und Muskelfunktion
Aktive und beruflich belastete Menschen, Jugendliche und Leistungssportler haben einen erhöhten Bedarf an Magnesium, Calcium und Vitamin E. Magnesium ist ein essentieller Nährstoff, der in unterschiedlicher Konzentration in fast allen Zellen des menschlichen Organismus benötigt wird. Er ist wichtig für die Aktivierung des Energiestoffwechsels und damit für die Muskelfunktionen.
