Honig gegen Husten oder Salzwasser bei Schnupfen – bist du erkältet, wünschst du dir schnell Linderung. Wenn diese auch noch ganz natürlich ist, um so besser. Gut, dass es einige Hausmittel gibt, die bereits Oma kannte und sich auch noch heutzutage bei Erkältungen bewähren. Ich stelle dir davon fünf natürliche Helferlein vor und erkläre dir, wie du sie anwendest, um deine Erkältungssymptome schnell zu lindern.

Haaatschi! Da ist die Erkältung. Hat es dich erwischt, wirst du wohl ein paar Tage ungebetene Gäste haben. Denn bei einer Erkältung handelt es sich um einen viralen Infekt der oberen Atemwege, der ganz langsam beginnt und bei dem du dich einfach unwohl, schlapp und kränklich fühlst.
Natürlich kannst du gleich zu starken Arzneimitteln greifen. Aber wäre es nicht viel besser, wenn auch pflanzliche und natürliche Mittel deine Symptome lindern würden? Nachfolgend stelle ich dir passende Hausmittel mit Potenzial vor:

 

1. Honig bei Husten

Honig ist ein Klassiker bei Erkältungen, insbesondere bei Husten, Halsschmerzen und verstopfter Nase. Ihm wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Legt sich der Honig in deinem Hals über die strapazierten Schleimhäute, wirst du dieses mit hoher Wahrscheinlichkeit als wohltuend empfinden. Gerade wenn du nachts zu Hustenattacken neigst, kann es ratsam sein, dass du vorm Schlafengehen 1-2 Löffel Honig zu dir nimmst. Da Honig viel Zucker enthält, solltest du unbedingt vor dem Zähneputzen von ihm naschen.

Jedoch ist das Bienenprodukt nicht jedermanns Sache, weil er unheimlich süß ist. Als pflanzliche Alternative kann ich dir die Propolis Husten-Pastillen von Bakanasan empfehlen. Sie wirken mit dem Bienenharz – Propolis – ebenfalls wohltuend bei Hustenreiz sowie Heiserkeit und befeuchten deine Schleimhäute. Die fruchtig-frischen, zuckerfreien Pastillen mit Wildkirschgeschmack und Menthol enthalten neben Propolis auch Spitzwegerich-Extrakt und Zink für dein Immunsystem.
Auch bei den Propolis Hals und Husten Pastillen für Kids wird auf Zucker verzichtet. Sie schmecken dafür aber lecker nach Kirsch-Vanille, enthalten Spitzwegerich-Extrakt, Menthol, Vitamin C und Propolispulver und wirken sich damit wohltuend auf die noch jungen Schleimhäute der Kleinen aus. Die Pastillen dürfen ab 4 Jahren gelutscht werden.

 

2. Kartoffelwickel bei Halsschmerzen

Hier geht es nicht um den Klassiker Wadenwickel bei Fieber, sondern um Kartoffelwickel bei Halsschmerzen. Kartoffelwickel heilen nicht durch die Inhaltsstoffe des Gemüses, sondern durch die abgegebene Wärme. Wenn sich zum Beispiel dein Hals schneller erwärmt, kann dein Blut besser fließen und Stoffwechselendprodukte werden schneller abtransportiert. Auf diese Weise wird dein Stoffwechsel angeregt, Abwehrzellen bauen sich schneller auf und dein Immunsystem kann sich stabilisieren.
Alles was du machen musst, ist ungeschälte Kartoffeln zu kochen, sie direkt nach dem Kochen in ein Baumwolltuch zu legen und sie zu zerdrücken. Umwickle das Tuch dann mit einem Handtuch und lege es dir für ca. 30 Minuten um deinen Hals. Prüfe bitte vorab die Temperatur, da die Wickel schnell sehr heiß werden können.
Ist dir das für deinen Alltag zu aufwendig und du suchst eher nach einer schnellen Lösung für zwischendurch, ist vielleicht das Bakanasan Propolis Mundspray das Richtige für dich. Das Spray befeuchtet und stimuliert deine Schleimhäute und verbessert so ganz natürlich die Schutzfunktion. Die Kombination natürlicher und pflanzlicher Inhaltsstoffe aus Propolis, Thymian- und Salbei-Extrakt wirkt zudem wohltuend bei Reizungen und Entzündungen in deinem Mund und Rachen. Besonders im Akutfall, wenn sich erste Symptome, wie Halsschmerzen oder Schluckbeschwerden bemerkbar machen, beruhigt das Spray deine gereizten Schleimhäute und stärkt deren Schutzfunktion.

3. Zwiebeln bei Ohrenschmerzen

Zwiebeln sind nicht nur beim Kochen ein würziger Begleiter, sondern können auch bei einer Erkältung ihre Wirkung entfalten – vor allem bei Husten und Ohrenschmerzen. Die Zwiebeldämpfe regen die Durchblutung an und reduzieren die Krankheitskeime. Um aus der Zwiebel den bestmöglichsten Nutzen für deine Ohren zu ziehen, zerkleinere eine Zwiebel und lege die kleinen Stücke in ein Baumwolltuch. Mein persönlicher Tipp: Eine alte Socke eignet sich hierfür noch besser, da du sie einfach zuknoten und nach Gebrauch waschen kannst. Knete das Tuch oder die Socke ein wenig und lege das fertige Zwiebelsäckchen auf dein schmerzendes Ohr. Am besten legst du dich dafür seitlich hin. Lass das Säckchen an Ort und Stelle gerne 20 Minuten liegen und entspanne dich dabei.

4. Salzwasser bei Schnupfen

Warum es Nasensprays mit Meerwasser gibt? Weil sie natürliches Salz enthalten. Salz ist nämlich ein Allrounder bei verstopfter Nase, sodass du nicht gleich zum hochdosierten Nasenspray aus der Apotheke greifen musst, das im schlimmsten Fall sogar zu einer Abhängigkeit führen kann.
Um ein deutlich gesünderes Nasenspray mit Salz herzustellen, musst du lediglich einen halben Teelöffel Salz in einem Glas lauwarmem Wasser auflösen. Als Richtwert gilt 1g Kochsalz sollte dabei in 100 ml Wasser gegeben werden. Fülle dann die Salzlösung in eine kleine Sprayflasche um und gebe bis zu 6-mal täglich jeweils einen Sprühstoß in dein Nasenloch.

Übrigens kannst du mit Salzwasser auch wunderbar inhalieren, da es eine desinfizierende Wirkung hat. Löse dafür in gleicher Konzentration das Salz in einer Schüssel mit heißem Wasser auf. Nimm dafür ein Handtuch, lege es dir über deinen Kopf, den du über die dampfende Schüssel hältst und inhaliere dabei für 10-20 Minuten mit tiefen Atemzügen. Achte darauf, dass die Öffnung der Schüssel ebenfalls überdeckt ist, damit die Dämpfe deine Schleimhäute noch besser erreichen.
Bist du eher ein Fan von Pflanzen, kannst du alternativ auch mit Heilkräutern inhalieren. Bei Atemwegserkrankungen eignen sich beispielsweise Thymian oder Kamille sehr gut.

5. Erkältungsbad mit Heilpflanzen bei Gliederschmerzen

Fühlst du dich unwohl und hast beginnende Gliederschmerzen, kann ein warmes Bad von 10-20 Minuten wohltuend und entspannend sein. Gibst du noch Kräuterzusätze in dein Badewasser, verstärkt und ergänzt das die heilsame Wirkung, da Heilpflanzen desinfizierend, entzündungshemmend und/oder abschwellend auf deine Nasenschleimhäute wirken. Hier eignen sich zum Beispiel Fichten-, Thymian-, Eukalyptus- und/oder Latschenkiefernöl sehr gut. In Apotheken und Drogerien gibt es bereits fertige Erkältungsbäder auf pflanzlicher Basis, sodass du dir nur noch die Wanne mit warmem Wasser füllen musst.

Aber Achtung: Bei Fieber belastet ein warmes Bad deinen Kreislauf zusätzlich. Daher verzichte bei erhöhter Temperatur bitte aufs Baden.

Der Arzt ruft…

Deine Erkältung ist nach einer Woche immer noch nicht besser und du fühlst dich von Tag zu Tag schlechter? Bei den nachfolgenden Symptomen solltest du aufmerksam in dich hineinhorchen, ob nicht ein Arztbesuch langsam doch sinnvoll wäre:

  • Fieber über 39 Grad
  • Extrem starke Ohrenschmerzen (mögliches Anzeichen einer Mittelohrentzündung)
  • Atemnot (mögliches Anzeichen einer Lungenentzündung)
  • Husten mit gelblich-grünen Auswurf (mögliches Anzeichen einer bakteriellen Bronchitis)
  • Extrem starke Halsschmerzen (mögliches Anzeichen einer Mandelentzündung)
  • Starker Schnupfen mit Kopf- und Kieferschmerzen sowie Nasensekret (mögliches Anzeichen einer Nasennebenhöhlenentzündung oder Stirnhöhlenentzündung)

Vermutest du, dass du nicht nur eine Erkältung, sondern eine Grippe haben könntest, solltest du einen Arzt aufsuchen. Denn eine Grippe kann schwerwiegende Komplikationen, wie eine Herzmuskelentzündung hervorrufen. Das gilt besonders, wenn du eine Immunschwäche hast.
Doch wie kannst du nochmal eine Grippe von einer Erkältung unterscheiden? Eine Grippe beginnt immer schlagartig und mit starkem Krankheitsgefühl. Von einer auf die andere Sekunde fühlst du dich elend. Die Symptome sind ähnlich, jedoch sind sie bei einer Grippe wesentlich stärker ausgeprägt. Insbesondere hohes Fieber (bis zu 40 Grad), Schüttelfrost und starke Gliederschmerzen sind charakteristisch. Da die Grippe saisonal zwischen Dezember und April verläuft, gebe besonders in diesen Monaten acht.

Zwar gibt es noch kein Wundermittel, um einer Erkältung oder Grippe vorzubeugen, aber mit gesunder Ernährung, ausreichend Sport und Schlaf kannst du deine Abwehrkräfte positiv beeinflussen. Wenn es dich dann doch erwischen sollte, musst du die Erkältung leider durchstehen. Doch mit den heutigen Tipps, die auf ganz natürliche Weise Linderung verschaffen, wird es ganz sicher erträglicher werden als sonst. Gute Besserung!

Deine Christin