Weiße, gesunde Zähne, kräftiges Zahnfleisch und ein frischer Atem. Diese Attribute unterstreichen deine positive Ausstrahlung und sind für deine Gesundheit unerlässlich. Denn wenn unsere Zähne gesund sind, fühlen wir uns wohl. Was kannst du also tun, damit deine Mundhygiene tipptopp ist? Müssen es immer synthetische Zahncremes und antibakterielle Mundwässer sein oder können dich dabei auch natürliche Mittel, wie Kokosöl, Kräuter, Propolis oder spezielle Nahrungsmittel unterstützen? Ich stelle dir verschiedene Möglichkeiten vor, damit dein Lächeln nicht nur bezaubernd ist, sondern auch voller Natürlichkeit strahlt.

Zahn um Zahn

Ob Karies vorbeugen oder deine gesamte Mundflora in einer gesunden Balance halten – die Mund- und Zahnpflege hat viele Aufgaben. Unser Mund ist das Zuhause für Millionen von Bakterien. Viele helfen dabei, ihn zu schützen, andere wiederum können deine Zähne oder dein Zahnfleisch angreifen. Bei über 700 verschiedenen Bakterien und einem stets warmen und feuchten Klima, geht es manchmal ganz schön turbulent vor Ort zu.

Neben Karies oder Plaque, können Entzündungen der Mundschleimhaut oder des Zahnfleisches ebenso schmerzhaft sein, wie Pilzinfektionen. Wie kannst du hier vorbeugen? Mit ruck-zuck zweimal täglich Zähneputzen ist es leider nicht getan.

Hättest du zum Beispiel gedacht, dass wir oftmals zu viel schrubben? Denn beim Zähneputzen üben wir meist automatisch zu viel Druck aus und denken, um so doller wir drücken, um so sauberer werden unsere Zähne. Falsch gedacht! Denn damit greifen wir unseren Zahnschmelz nur unnötig an. Auch ein gutgemeintes Zähneputzen direkt nach dem Essen ist nicht empfehlenswert, da die Säure in den Nahrungsmitteln die Mineralien im Zahnschmelz löst. Wer zu früh putzt, entfernt sie von der Zahnoberfläche. Dein Zahn kann sich dadurch nicht mehr auf natürliche Weise remineralisieren. Vor allem nach dem Genuss von Süßem oder Saurem solltest du mindestens 30 Minuten warten, bevor du zur Zahnbürste greifst. Alternativ kannst du nach einer Mahlzeit deinen Mund nur kurz mit natürlichen Wirkstoffen ausspülen – zum Beispiel einem Mundwasser mit Propolis, Salbei und Kamille, wie das Propolis Mundwasser von Bakanasan. Es bekämpft schädliche Bakterien, hemmt deren Neubildung und beugt dadurch Parodontose, Zahnfleischprobleme und Mundgeruch vor.

 

Fluorid: Ja oder nein?

Gründliches Zähneputzen mit einer optimal auf deine Zähne abgestimmte Zahnpasta reicht in der Regel zweimal täglich – morgens und abends. Doch meistens steckt in Zahnpasta Fluorid. Beim Zusatz von Fluorid scheiden sich die Geister. Zahnärzte empfehlen meistens Erwachsenen fluoridhaltige Zahnpasta zum Schutz vor Karies, da es den Zahnschmelz härtet. Außerdem bekämpft es Bakterien und unterstützt die Reminalisierung deines Zahnschmelzes. In einer zu hohen Dosierung kann es aber auch gesundheitsschädlich sein. Dass du eine zu hohe Menge an Fluorid zu dir nimmst, ist zwar unwahrscheinlich, jedoch nicht unmöglich. Der Mineralstoff ist nämlich auch u.a. in Fisch, schwarzem Tee, fluoridiertem Speisesalz und einigen Mineralwässern enthalten.

Als Aufnahmemenge werden von Experten 0,05 mg Fluorid pro kg Körpergewicht pro Tag angesehen. Der Fluoridgehalt von Zahncremes ist in Deutschland gesetzlich auf 0,15 Prozent beschränkt (0,05 Prozent bei Kindern). Bei normaler Anwendung besteht also überhaupt kein Risiko in der Verwendung von fluoridhaltigen Zahnpasten. Selbstverständlich kannst du aber auch eine natürliche Zahnpasta ohne diesen Mineralstoff verwenden – dazu gleich noch mehr!

 

Mundhygiene: Was kannst du tun?

Die richtige und regelmäßige Zahnputztechnik ist die Grundlage einer gesunden Mundhygiene. Was kannst du noch tun?

  1. Spüle deinen Mund gründlich mit Wasser aus.
  1. Reinige deine Zunge mit einem Zungenschaber. Das reduziert nicht nur die Anzahl der Bakterien in deiner Mundhöhle, sondern vermindert auch Mundgeruch, der häufig von genau diesen Bakterien auf deiner Zunge ausgelöst wird.
  1. Trage einen kleinen Klecks Zahnpasta auf deine Zahnbürste und fege nur mit leichtem Druck vom Zahnfleisch aus von oben nach unten, im Unterkiefer umgekehrt. Achte auf die Uhr! 3 Minuten dürfen es gerne sein. Übrigens ist ein Einfaches von rechts nach links schrubben eher kontraproduktiv, da dies deinen Zahnschmelz schadet.
  1. Säubere jeden Abend deine Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder passenden Zahnzwischenraumbürsten von möglichen Essensresten, damit du wirklich jeden Übeltäter erwischst. Die gibt es mittlerweile auch ohne Plastik, mit Holz- oder Bambusgriffen und Borsten aus Bio-Nylon.

 

4 natürliche Helfer für deine Mundhygiene

Eben hast du nun die Klassiker der Mundhygiene kennengelernt. Manchmal muss man aber auch aus seiner Komfortzone rauskommen, um neue, ganz natürliche Wege zu gehen. Nachfolgend möchte ich dir ein paar Highlights voller Natürlichkeit für deine Zähne & Co. vorstellen:

  1. Ölziehen:
    Die Vorstellung mag erstmal ungewöhnlich klingen, aber probiere es einfach mal aus, denn in der indischen Gesundheitslehre Ayurveda ist es ein festes Morgenritual. Ölziehen wirkt nicht nur entgiftend, sondern hat auch einen besonders positiven Effekt auf deine Mundflora, dein Zahnfleisch und deine Zähne. Zum Ölziehen eignet sich zum Beispiel Kokosöl. Es schmeckt leicht exotisch, wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und kann so Keime und Bakterien in deinem Mundraum eindämmen. Ebenfalls ist natives Sonnenblumenöl zu empfehlen. Es stärkt deine Zähne, Knochen und Gelenke durch die Mineralstoffe Kalzium, Phosphor und Silizium. Außerdem ist es reich an den Vitaminen A, B, D und E. In Indien wird traditionell Sesamöl verwendet. Alternativ kannst du auch auf natives Oliven- oder Leinöl zurückgreifen. Egal für welches Öl du dich entscheidest, wichtig ist die Regelmäßigkeit. 
    So geht's:
    1. Beginne gleich morgens nach dem Aufstehen mit dem Ölziehen. Nehme dafür 1-2 Teelöffel Pflanzenöl in deinen Mund.
    2. Behalte das Öl rund 10-20 Minuten in deinem Mund in Bewegung, indem du es kräftig durch deine Zähne hindurchziehst. Einfach von der linken in die rechte Mundhälfte und zurück, damit es Beläge und Nahrungsreste binden kann. Mein Tipp: Für AnfängerInnen kann das schwierig werden. Starte erst einmal mit 5 Minuten Ölziehen und steigere dich jeden Tag ein wenig bis du 10-20 Minuten durchhältst. Erledige einfach nebenher deine Morgenroutine: Egal ob Duschen, Schminken oder Haare stylen. So merkst du gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht.
    3. Wichtig: Du darfst das Öl keinesfalls hinterschlucken, sondern spuckst es nach dem Ölziehen wieder aus. Am besten in ein Taschentuch, das du dann wegwirfst, damit dein Abfluss nicht verfettet und verstopft.
    4. Spüle zum Schluss deinen Mund mit warmem Wasser aus und putze danach wie gewohnt deine Zähne.

      Auf diese Weise sollen Krankheitserreger und Schadstoffe über deine Mundschleimhaut aus deinem Körper geleitet werden. Wissenschaftlich nachgewiesen ist die Wirkung zwar nicht, aber in der ayurvedischen Alternativmedizin ist es eine stützende Säule.

  1. Propolis:
    Wie du vielleicht schon in meinem anderen Artikel „Bienenstarke Schönmacher aus der Natur“ gelesen hast, ist Propolis – das Schutzharz der Honigbienen – ein wahres Multitalent: Es unterstützt zum einen mit seinen immunstärkenden Eigenschaften deine Abwehr und hat zum anderen in der Mund- und Zahnpflege eine lange Tradition. Durch seine antibakteriellen, keimhemmenden und entzündungsvorbeugenden Eigenschaften wird das Bienenharz gern für die natürliche Mund- und Zahnpflege eingesetzt. So reduziert zum Beispiel das Propolis Mundwasser von Bakanasan in Kombination mit Kamille und Salbei krankmachende und geruchauslösende Keime. Das erfrischende Mundwasser-Konzentrat bekämpft Bakterien, hemmt deren Neubildung und beugt so Parodontose, Zahnfleischproblemen und Mundgeruch vor. Daneben ergänzt die Propolis Zahncreme ohne Fluorid das effektive und natürliche Pflegeprogramm zur Reinigung und Gesunderhaltung deiner Zähne und deines Zahnfleisches. Passend dazu kannst du auch das Propolis Mundgel, das zur Pflege bei Schleimhautreizungen des Mundes und Zahnfleisches, der Lippen und bei Druckstellen des Gaumens dient, verwenden. Alle Propolis-Produkte von Bakanasan überzeugen durch Natürlichkeit und sind frei von Mikroplastik, Mineralölen, Parabenen, Paraffinen, Silikonen, PEG sowie synthetischen Farb- und Duftstoffen. Ebenfalls kommt auch kein chemisches Fluorid vor.

  1. Kräuter und Heilpflanzen:
    Unsere Pflanzenwelt bietet so viel Schönes und Hilfreiches. Insbesondere Kräuter und Heilpflanzen, wie Salbei, Kamille oder Pfefferminze sind hier positiv hervorstechend. Sie eignen sich super als Mundspülungen, um deinen Mundraum frei von schlechten Keimen zu halten. Salbei und Kamille haben eine altbekannte antibakterielle Wirkung und sind deshalb ein guter Bestandteil für eine Mundspülung. Pfefferminz hingegen sorgt für einen frischen, angenehmen Geschmack und Atem. Durch Aufkochen der entsprechenden Blätter kann man sie selbst herstellen, es gibt jedoch auch fertige Kräuter-Mundspülungen zu kaufen.

  1. Heilerde:
    Vielleicht setzt du Heilerde sonst eher als Gesichtsmaske ein, aber auch bei Entzündungen in deiner Mundhöhle haben sich Spülungen mit Heilerde bewährt. Heilerde unterstützt nämlich den Heilungsprozess, da Bakterien und Stoffwechselprodukte gebunden werden. Verrühre dafür einen Teelöffel Heilerde in einem halben Glas lauwarmem Wasser oder Kamillentee und spüle oder gurgle mehrmals täglich damit bis deine Beschwerden abgeklungen sind.

    Ebenfalls kannst du eine zähe Paste aus Heilerde und Kamillentee direkt auf dein entzündetes Zahnfleisch bzw. die Mundschleimhaut reiben. Dies führt auch dazu, dass Schmerzen schneller abklingen können.

 

Nahrungsmittel für starke Zähne und eine gesunde Mundhöhle

Wie du siehst, kannst du dich auch auf ganze natürliche Weise deiner Mundpflege widmen. Aber wusstest du schon, dass du auch mit deiner Ernährung etwas Positives beitragen kannst? Die nachfolgenden Nahrungsmittel sind ein kleines Wunderwerk für deine Mundhygiene:

Erdbeeren:
Kaum zu glauben, aber sie haben eine ganz sanft bleichende Wirkung. Das liegt an den kleinen Kernen, die wir beim Essen kauen. Sie wirken wie ein natürliches Zahnpeeling. Da freut man sich gleich doppelt auf die Erdbeer-Saison.

Möhren:
Möhren tragen durch ihr enthaltenes Vitamin A dazu bei, deinen Zahnschmelz zu härten und ihn vor bakteriellen Angreifern zu schützen. Knabbere Möhren möglichst roh, so bekommen auch deine Kiefermuskeln etwas zu tun und der Speichelfluss wird angeregt. Durch die Pflanzenfasern werden gleichzeitig deine Zahnzwischenräume gereinigt.

Haselnüsse:
Sie sind besonders calciumreich (225 mg pro 100g) und stärken so deine Zähne. Esse somit gern jeden Tag eine Handvoll Haselnüsse oder ergänze sie geröstet als Granola auf deinem Obstsalat mit Joghurt.

Getrocknete Feigen:
Sie gehören ebenfalls zu den Top-Calcium-Lieferanten und punkten mit rund 190 mg Calcium pro 100 g. Gebe einfach morgens einige Feigen in dein Müsli oder toppe damit dein Salat am Mittag oder Abend.

Käse:
Ein kleines Stück zum Abschluss einer Mahlzeit ist eine gute Idee. Wie sagt man so schön: Käse schließt den Magen. Zusätzlich ist er in der Lage, die sauren pH-Werte in deinem Mund zu neutralisieren. Eine Portion Calcium liefert er ebenfalls.

Grüner Tee:
Die antibakterielle Wirkung des grünen Tees deaktiviert die in der Mundhöhle angesiedelten Bakterien, die z. B. Mundgeruch verursachen. Also trinke ab jetzt gerne mal eine Tasse mehr.

Anis- und Fenchelsamen:
Kaue nach der eingenommenen Mahlzeit Gewürze wie Anis- oder Fenchelsamen. Im Nu hast du wieder einen frischen Atem. Gleichzeitig regen die Samen auch deine Verdauung an.

 


Auch wenn du jetzt deine Lippen und deinen Kiefer zusammenpresst und denkst, dass du vielleicht doch ein Tickchen mehr als nur morgens und abends Zähneputzen solltest, habe kein schlechtes Gewissen. Komme lieber jetzt ins Handeln, damit dich dein Spiegelbild noch ganz lange mit einem strahlenden Lachen voller Gesundheit begrüßt.

 

Deine Christin